Über Komplimente

sich schön machen (Styling für eine 20er Party)

sich schön machen (Styling für eine 20er Party)

Auf anderen Nähblogs lese ich ab und an den Satz “Für dieses Kleid habe ich viele Komplimente bekommen”. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich bekomme in der realen Welt (im Netz und vor allem in der Nähbloggerinnenwelt ist das schon anders) sehr selten Komplimente für mein Genähtes oder auch ganz allgemein. Das wird an meinen Nähfähigkeiten liegen oder meinem (mangelnden) Stilgefühl oder auch an meinen ungekämmten Haaren, ich glaube aber, dass es auch daran liegt, dass Komplimente für die potentiellen Geber (und Geberinnen) ganz schön tricky sein können. Also nehmen wir die schwierigste Situation: der potentielle “Geber” ist männlich, die Empfängerin ist weiblich, sie ist ihm aufgefallen, weil sie (heute) einfach umwerfend aussieht, er kann nicht einmal genau ausmachen, woran das liegt, er würde ihr das gerne sagen, hat aber Angst, es könnte so aussehen, als wollte er sie angraben- noch dazu auf eine ganz billige Weise. Sehr, sehr verständlich, dass er lieber nichts sagt. Was eigentlich sehr schade ist. Denn sie hätte sich wahrscheinlich gefreut, wahrscheinlich sogar sehr. Vielleicht hätte sie aber genau dieses Gefühl: dass er sie anmachen will. Und vielleicht wäre das ganz furchtbar unangenehm oder unpassend. Echt schwierig.

Es gibt Situationen, die sind vermeintlich leichter. Wenn Gebende(r) und Empfangende(r) demselben Geschlecht angehören oder sonst irgendwie klar ist, dass sie als Partner nicht füreinander in Frage kommen (z.B. weil der/die Gebende gar nicht auf Personen des anderen Geschlechts steht). Oder wenn das Kompliment ganz klar aufs Kleidungsstück bezogen ist. Was dann wiederum bei selbst genähten Kleidungsstücken heikel ist: “Oh das ist interessant, ist das selbst genäht?” kann ein großes Kompliment sein, aber auch ein Hinweis auf es schiefe Säume und heraushängende Fäden.

Und es ist eben auch sonst keine “sichere Bank”, anstatt Komplimente über das Aussehen eines Menschen insgesamt zu machen, sich auf einzelne Kleidungsstücke zu beschränken. Konkretes Beispiel: schon seit Monaten fällt mir immer wieder ein extrem gut gekleideter Herr auf (das ist nicht einfach ein “Mann”, das ist wirklich ein “Herr”), ich sehe ihn öfter in der Früh an unserem Haus vorbeigehen. Dem würde ich gerne eine Kompliment machen. Einfach nur, damit er weiß, dass mir das aufgefallen ist. Näher kennenlernen möchte ich ihn nicht. Aber was soll ich sagen? Ein generelles “Gut schaun Sie aus!” kommt mir wirklich unangemessen vor. “Schöner Hut!” ist aber auch nicht besser, womöglich glaubt er dann, ich mache mich über ihn lustig. Schließlich weiß er sicher selbst, dass er schöne Sachen und Stilgefühl hat. Ein Kompliment setzt den Gebenden ja in ein spezielles Verhältnis zum Empfangenden, als wisse er selbst besser, was schön und gelungen ist (deswegen ist es auch eine heikle Frage, ob man den eigenen Chef loben darf).

Es gibt Leute, die können alles sagen (z.B. “Du siehst so fesch aus, ich will ein Kind von Dir!”- zu einem Kollegen), und es hört sich nie komisch oder falsch an. Und andere (ich) verzweifeln an der Aufgabe, einem gute angezogenem Mann vor der Haustür ein harmloses Kompliment zu machen. In solchen Dingen bin ich also vielleicht keine besonders gute Ratgeberin. Andererseits schaffe ich es aber meistens schon, etwas zu sagen, wenn mir jemand gefällt und das was er anhat (wenn mir nur die Person gefällt schaffe ich es meistens nicht, aber das ist glaub OK) und ich habe auch schon einem Fiaker ein “Gut schaun Sie aus” zugerufen und einer älteren Dame gesagt, wie wunderbar mir ihr Kleid gefällt (“Aber das ist doch ganz alt” “Vielleicht eben deshalb, damals hat man noch schöne Kleider gemacht”). Und weil ich meistens so positive Reaktionen bekomme, würde ich gerne dafür werben, Mut zum Kompliment zu haben. Wenn es wirklich nur um die schöne Bluse oder das tolle Hemd geht und man nichts weiter von dieser Person will, dann sollte man das doch schaffen, es so rüberzubringen, wie es gemeint ist. Na ja und falls man diese Frau oder diesen Mann ganz generell bezaubernd finden sollte, viel an ihn oder sie denken muss, vielleicht sogar davon ausgehen muss, dass er/sie sich “extra” (nämlich extra für einen) so viel Mühe gegeben hat, ist man dann nicht vielleicht sogar auf gewisse Weise “verpflichtet” etwas zu sagen? Und wer weiß, vielleicht schaffe ich das mit dem harmlosen Kompliment doch noch bei dem Herrn vor der Haustür.

Wie macht Ihr das, wenn Euch gefällt, was eine Person anhaut oder wie sie ausschaut? Macht Ihr Komplimente? Bekommt Ihr Komplimente? Welche freuen Euch, welche sind Euch unangenehm?

Bild: Alfred, digitalisiertes s/w negativ,  vor der 20er Party; vielen Dank Alfred, Deine Fotos sind einfach immer wieder ganz phantastisch

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14 thoughts on “Über Komplimente

  1. Ich mache oft Komplimente, aber nie unbegründet. Ich mache sie allerdings auch eher in vertrauter Umgebung, also gerade ‘in der Szene’, zB auf Konzerten oder bei Events, bei denen sich der oder die Gelobte rausgeputzt hat, kommen sie mir besonders leicht von den Lippen. Ich finde das nett, es macht mir Freude und manchmal auch Freunde 😉 Auf der Straße ansprechen ist schon eine Stufe schwieriger und verlangt mir einige Überwindung ab.

    Ich habe das Glück, dass ich natürlich mit ‘meiner’ Zeit ein gewisses, geläufiges Schönheitsideal bediene, mit dem die Leute auch etwas anfangen können (50er Jahre noch mehr als 40er Jahre) und daher die Scheu und Verwunderung kleiner ist als zB bei Kleidung, die sehr deutlich historisch ist. Ich bekomme daher auch ab und an Komplimente von Fremden (zuletzt zufällig am Wochenende).

    Eigentlich finde ich es schade, dass wir uns alle so schwer mit Komplimenten tun – die sollten zwar nicht leichtfertig und standardgemäß erfolgen, aber ein bisschen mehr Beifall könnte uns allen nicht schaden. Und entgegen aller Hemmungen habe ich auch bislang noch nie Ablehnung als ‘Gebende’ erfahren.. die meisten sind erst höchst verdattert und dann sehr erfreut 🙂

    • Stimmt, bei (Kostüm-)Events fällt es mir tatsächlich auch recht leicht und da habe ich auch schon häufig Komplimente bekommen (gerade auch bei dem 20er Event, von dem das Bild oben stammt). Da kann dann jeder von jedem annehmen, dass man sich bewusst zurecht gemacht hat und dass ein Kompliment willkommen wäre.
      Und stimmt, wirkliche Ablehnung habe ich auch noch keine erfahren, wir sollten usn öfter trauen!
      Danke für Deinen ausführlichen spannenden Kommentar!

  2. Ich würde gerne Leuten auf der Straße Komplimente machen. Ich habe mir das sogar schon mal vorgenommen, jeden Tag einem/einer fremden ein Kompliment zu machen. Aber es ist schwierig. Vor allem bei Männern, die ja (zumindest bei mir) gleich glauben, mich im Gegenzug auf einen Kaffee einladen zu dürfen/müssen. Da dann lieber Frauen. Aber da bin ich drauf gekommen, dass ich im Alltag kaum Zeit genug habe jemanden länger als ein paar Sekunden anzusehen.
    Dann lieber Bekannten… 😛

    Aber ich glaube, meine Strategie ist das “Augenkompliment”. Wenn einem etwas oder jemand gefällt, heben sich ja automatisch die Augenbrauen und Mundwinkel etwas und man sieht auch länger hin. Wenn ich jetzt absichtlich ein Kompliment machen will, mache ich das gleiche überbetont. Und bis jetzt hat noch jeder verstanden und mit stolzem Lächeln reagiert.

    • Ah, das Augenkompliment! Das ist ja mal eine gute Idee, das werde ich mal ausprobieren, danke!
      Und lustig, die Idee hatte ich auch schon, jeden Tag ein Kompliment zu machen, aber genau: die Befürchtung mit der Einladung zum Kaffee im Gegenzug habe ich eben auch (ist aber bisher bei mir nicht nicht vorgekommen ;-))
      Vielleicht sollten wir tatsächlich mit Bekannten anfangen und das ist auch eh was was ich häufig mache (aber noch häufiger tun könnte)

  3. Ich mache gern Komplimente. Aber nur Menschen die ich kenne. 😉 Ich freue mich sehr darüber, wenn mir jemand sagt, dass ihr/ihm mein Kleid oder was auch immer besonders gut gefällt. Auch wenn das manchmal ein bisschen versteckt rüberkommt. Bei engeren Bekannten, in der Familie ist es bei mir ganz normal, dass man sich gegenseitig sagt, wenn etwas besonders positiv auffällt. Andererseits war ich letztens ein kleines bisschen enttäuscht, dass keine meiner Schwestern mein neues Kleid gelobt hat – das ist dann die Falle, wenn es mir selbst sehr gut gefällt, dann denke ich ach das ist doch toll, sag doch mal 😉 Dafür wurde ich dann auf der anschließenden Familienfeier meines Freundes von fast allen Anwesenden gelobt – oder auch nicht? Bei dem Kompliment: oh, hast du das selber genäht? Ist wirklich immer die Frage, ob das wirklich anerkennend gemeint ist oder ob doch noch irgendwo ein Faden hängt, der Saum schief ist oder oder und das deswegen auffällt. Grundsätzlich glaube ich aber, dass ich mit meiner selbstgenähten Garderobe gut ankomme, nicht unbedingt weil das Kleidungsstück dem Geschmack des Gegenübers entspricht sondern eher, weil man erstaunt ist, das Nähen eben nicht nur das “Öko-Nähen” ist.

    Fremden Menschen ein Kompliment zu machen finde ich ausgesprochen schwierig. Ja, ich selber freue mich auch über Komplimente von fremden (außer vielleicht von irgendwelchen Jugendlichen Typen, die das nur zur eigenen Belustigung machen – das ist dann doch etwas unangenehm.), aber diese kommen doch äußersst selten! Im Moment kann ich mich nicht erinnern. Das Problem ist ja, dass ich, wenn ich jemanden nicht kenne, nicht weiß auf welche Art ich das Kompliment rüberbringen soll, damit es auch als solches ankommt. Fremden Männern Komplimente zu machen würde ich mich NIEMALS trauen. Bei Frauen ist das was anderes und kann schonmal vorkommen (:
    Möglicherweise mag das an meinem Alter liegen und vielleicht kommt das noch. Wer weiß.
    Alles Liebe, Freja.

    • Liebe Freja,
      das beruhigt mich ein wenig, dass Du es Dich auch nicht trauen würdest, dem eleganten Herren ein Kompliment zu machen. Vielleicht muss man sich wirklich langsam rantasten, von Freunden, über entferntere Kollegen bis zu wildfremden Männern 😉
      Ja und blöd von Deinen Schwestern, dass sie nichts gesagt haben, die Kleider, die Du in letzter Zeit gemacht hast waren alle so großartig und haben so gut zu Dir gepasst, die müssen Tomaten auf den Augen gehabt haben.
      Vielen Dank für Deinen tollen Kommentar und viele liebe Grüße
      Dein Frl. Notter

  4. Wieder so ein schöner Beitrag! Ich nehme mir dank dir ab heute auch fest vor mehr Komplimente und einfach auch mal an wildfremde zu machen. So lernt man Leute kennen 😉 Der fesche Herr freut sich sicher, wenn Du ihm mit einem Guten Morgen auch einen netten Satz zu seinem eleganten Aussehen zurufst. Bei Leuten, die ich gut kenne, mache ich schon ab & zu ein Kompliment und möchte natürlich auch wissen, wo man das hübsche Teil herbekommt oder warum jemand so auffallend strahlt.

    Ich erhalte tatsächlich ab und zu ein Kompliment von Fremden wegen Dingen, die ich trage, eigentlich immer sind es Frauen, die das tun. Sei es ein Kauf-Accessoire oder eine Eigenkreation, dann freut man sich natürlich am meisten. Auch meine Kollegen erkennen fast immer, wenn ich wieder etwas Neues genäht habe. Manchmal ist mir das unangenehm, weil ich mich wie die anderen Kommentierenden frage, ob es so offensichtlich ist, weil es schlecht sitzt oder einfach keiner sonst ein solches Muster tragen würde… Ich trage meine Kleider ja nicht um Aufmerksamkeit zu erregen, sondern weil sie mir genauso gefallen und muss das auch nicht immer kommentiert haben. Freja hat bestimmt Recht mit der Annahme, dass ein Kompliment gerade für Selbstgenähtes auch manchmal mehr eine Anerkennung für das Handwerk ist, was natürlich auch freut. Ein Kompliment ist in jedem Fall etwas Schönes, also mehr davon!

    Liebe Grüße,
    Nadine

    • Liebe Nadine,
      das ist ja schön, dass ich Du meinen Beitrag als Anlass genommen hast, Dir vorzunehmen, Komplimente zu machen! Und Leute kennen lernen ist ja wirklich nicht das Schlechteste 🙂
      Was die auffälligen selbst genähten Dinge angeht: manchmal habe ich da auch ein wenig Hemmungen, aber dann denke ich wieder, dass man den Leuten ja auch eine Freude macht, wenn sie was zum anschauen,zum Staunen, meinetwegen auch zum lästern 😉 haben. Besser als so langweilig…
      Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und liebe Grüße

  5. Also, noch bevor ich auf den Post selber eingehen will – das Bild oben ist so unglaublich schön, wirklich wie eine Filmdiva des alten Kinos.
    Das Thema finde ich auch wieder sehr interessant und total nachvollziehbar – bei mir ist es eigentlich so, dass ich, wenn ich Komplimente bekomme, nie davon ausgehe, dass die Person mich angraben will, aber vielleicht habe ich auch einfach noch nie wirklich schlechte Erfahrungen gemacht. Es ist auf jeden Fall immer ein schönes Gefühl.
    Aber Komplimente zu machen, fällt mir extrem schwer, manchmal sehe ich Menschen und denke mir einfach nur wow. Irgendwas an dieser Person ist großartig – und während ich das gut schreiben könnte oder im Kopf ausformulieren – ist es so schwer, das zu sagen. Ab und an mache ich Verkäuferinnen oder so Komplimente, weil man da schon im Gespräch ist und es dann einfacher ist, ein Kompliment zu geben. Aber einfach so auf Menschen zu gehen und sagen “Dieses und jenes finde ich wundervoll an Ihnen” ist einfach schwer. Wir haben irgendwie diese gesellschaftlichen Regeln ja nicht in die Privatsphäre anderer im öffentlichen Raum einzudringen – und wenn es nur für ein kleines Kompliment ist (und es fällt mir dazu generell schwer mit Unbekannten zu sprechen). Trotzdem versuche ich mich immer öfter zu überwinden und das diesen Personen direkt zu sagen. Ich hoffe, du kannst dem Hut-Herrn auch noch ein Kompliment machen!
    Liebe Grüße
    Kathi

    • Danke Dir, Kathi, das Kompliment werde ich auf jeden Fall an den Fotografen weiterleiten! ich finde das Bild auch besonders gut gelungen und deswegen wollte ich es unbedingt noch in einem Posting unterbringen.

      Das mit dem Angraben ist mir vielleicht deswegen als Thema so präsent, weil ich vor kurzem von so einem “Pick-up Artist” angesprochen worden bin (glaube ich zumindest) und da war das Kompliment eindeutig Mittel zum Zweck und das hat sich gar nicht gut angefühlt. Ansonsten kann “angegraben” zuwerden, wenn es auf eine offene, schöne und nicht manipulative Weise geschieht ja auch mal was ganz schönes sein 😉 Wichtig ist da halt, dass derjenige dann keinen Druck ausübt, wenn man offensichtlich nichts von ihm will.

      Das mit den gesellschaftlichen Regeln, nicht in die Privatsphäre anderer einzudringen, ist eine sehr interessante Beobachtung. Ja, es gehört sich offensichtlich nicht, einfach Menschen auf der Straße anzusprechen, man stört sie vielleicht dadurch, selbst wenn es durch so etws Positives wie ein Kompliment ist. Werde auf jeden Fall berichten, sollte ich mich irgendwann beim Hut-Herrn doch getraut haben.

      Liebe Grüße
      Frl. Notter

      • Gerne, das freut mich. (:
        Ja, so sehe ich das auch. Es gibt halt eine schmalle Linie, wann es okay ist und wann nicht. (:
        Auf mich wirkt es auf jeden Fall so. Weil auc sehr extrovertierte und aufgeschlossene Freunde von mir nicht einfach so auf Fremde auf offener Straße zugehen.
        Bin sehr gespannt und hoffe, du machst das!
        Liebe Grüße

  6. Pingback: Memento mori …und die Bucket -List | Blumen und Federn

  7. Ich verteile “gnadenlos” aber keineswegs wahllos Komplimente, wenn mir am Aussehen oder Styling von einem Mitmenschen etwas positiv auffällt. Dabei bin ich eigentlich eher ein zurückhaltender Mensch. Die offene Atmosphäre meiner Heimatstadt hilft dabei vermutlich sehr (es ist relativ normal, dass sich Wildfremde ansprechen oder Situationen kommentiert werden) und ich bin noch nie in eine unerfreuliche oder missverstandene Situation gekommen. Ganz im Gegenteil: Ich liebe das Strahlen der Angesprochenen über das unerwartete Kompliment. Dem Herren würde ich vermutlich sagen, dass ich mich stets freue, jemanden sehen zu dürfen, der sich mit so viel Geschmack und Sorgfalt kleidet. Nur Mut!
    Komplimente verschenken finde ich wirklich viel einfacher als welche mit Grazie und ohne roten Kopf zu erhalten!
    Daher auch hier: Da Foto ist toll, da eine schöne Frau mitten im Styling ganz natürlich zu sehen ist.
    LG, Bele

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