Glitter is around already

Das heute Thema beim Spring Style Along lautet:

It’s all about glitter – die Accessoires!

Eine Elster hat immer einen passenden Ring parat – mein Schmuck zum Outfit. Nach dem Zuschnitt kann ich noch eine Stola aus den Resten nähen. Während ich die ersten einfachen Nähte gemacht habe, überlege ich, was ich Passendes kombinieren könnte. Sie stand lange bei Muttern – aber diese Tasche passt perfekt zu meinem Spring Style!

Was braucht man zum Maxi Kleid? Richtig: ein Statement Necklace. Deswegen stand so ein Ding auf der Liste meiner Capsule Wardrobe. Auf der “zu kaufen-Liste” wohlgemerkt! Und das, obwohl die Capsule Wordrobe eine Übung im Weniger und nicht eine Entschuldigung für Shopping Exzesse sein soll. Angeregt vom Thema dieser Woche habe ich meinen Schmuck durchgeschaut und sortiert in 1. passt zur Capsule Wardrobe, bleibt in Reichweite 2. passt gerade nicht, mag ich aber gerne, kommt in die Schachtel und 3. gefällt mir nicht, steht mir nicht oder ist unrettbar kaputt (wird verschenkt oder wandert in den Müll).

Accessoires “Romantic Sailor”

Und siehe da, zwei Erkenntnisse:
1.) ich habe jede Menge passenden Schmuck, ich muss ihn nur tragen (wenn mir danach ist)
2.) jedes zweite Modeschmuckteil ist ein wenig kaputt: es fehlt ein Steinchen, der Verschluss ist ausgerissen, ein Verbindungsstück ist lose. Das gilt unabhängig davon, ob es sich um alten Modeschmuck aus den 50ern oder um ein einmal getragenes Teil aus dem Modeschmuckwunderlädchen handelt- deswegen: noch so ein billiges Teil, das dann nach zweimal Tragen kaputt ist bringt keine Freude

Nach wie vor schön machen mich Hüte (leider finde ich nur selten was für meinen großen Kopf) und alte Taschen. Ich bin sowas von verliebt in meine neue alte, sie macht mich jeden Tag glücklich. Ein Glück, dass sie wunderbar zu meiner geplanten) Sommergarderobe passt.

Auf den Bildern kann man übrigens schon ein neues Kleidungsstück erahnen, das ich heute fertig gestellt habe und das mich paradoxerweise gleichzeitig glücklich und unglücklich macht. Ich finde es fällt sehr schön und der Stoff hat einfach eine total edle Anmutung. Gleichzeitig (wie ist das möglich?) finde ich, dass es komisch fällt und bin furchtbar unglücklich, dass man ihm meine fehlenden Jerseyfähigkeiten so deutlich ansieht. Was mich zur dritten Erkenntnis des Tages führt:
3.) Jersey-Shirts nähen lohnt sich für mich wahrscheinlich nicht. Das können andere besser, billiger, schneller, schöner. Und da ich langsam nähe, gilt für mich einmal mehr: ich sollte nur nähen, was ich mir nicht kaufen kann

Mehr zum glücklich-unglücklich Shirt vielleicht dann beim MeMadeMittwoch und spätestens nächste Woche hier. Jetzt schau ich aber erst einmal in Ruhe bei Marja vorbei, die wunderbaren Schmuck selbst herstellt, und bringe in Erfahrung was bei den anderen so glitzert. Wenn ich mir das so anschaue: vielleicht sollte ich mal versuchen, mir so ein Statement-Teil selbst zu machen. Was meint Ihr: geht das? Irgendwelche Literatur und Steinchenbezugsquellenempfehlungen?

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8 thoughts on “Glitter is around already

  1. Von fehlenden Jersey-Fähigkeiten sehe ich nichts. Falls dein Shirt das dunkelblaue Teil ist, hilft vielleicht einfach heftiges Halsbündchen-Bügeln? Vielleicht hast du das Bündchen auch nicht stramm genug angenäht, so dass es sich jetzt wellt. Dann könntest du es abtrennen und stattdessen – geht immer – einen Halsausschnittbeleg machen. Es wäre doch schade um das schöne blaue Shirt, wenn du nicht damit zufrieden bist!
    LG und schönen Sonntag
    Almut

    • Danke Dir, liebe Almut, für Deinen lieben Kommentar. Nein, das Blaue ist ein Kaufshirt (und gehört gebügelt ;-)). Es geht um das Lilane, ein Wickelshirt, das an der vorderen Kante umgenäht werden soll (eigentlich mit einer Zwillingsnadel, die ich nicht habe). Und da ist die Naht ungerade und wellt sich. Einmal habe ich sie schon wieder aufgetrennt und nochmals genäht, aber viel besser ist es nicht geworden. Werde mal schauen, ob ich bessere Bilder machen kann, auf denen man das Problem deutlicher sieht.
      Liebe Grüße
      Frl. Notter

      • Das ist ja verrückt – das violette sieht auf den Fotoausschnitten doch prima aus! Gar nicht wie ein Kummerstück. Ich habe bei Wickelshirts gute Erfahrungen damit gemacht, einen ganz schmalen Bund aus demselben Stoff an die “Wickelkanten” zu nähen, nur ca. 1,5 bis 2 cm breit. Ganz leicht einhalten, v.a. an der Halsrundung, dann wellt sich später nix. Versprochen. (Das ist in der Anleitung zum FrauLiese-Shirt gut erklärt, falls du das kennst. Wenn nicht und du Interesse hast, gib mir ein Signal, dann schick ich dir ein Foto von der Anleitung).
        LG Almut

  2. Ehrlich gesagt dachte ich auch zuerst, Du redest von dem blauen Shirt, denn da sieht der Halsausschnitt irgendwie unregelmäßiger aus als bei dem lilanen. Ich finde, bei Jersey braucht man ein wenig Erfahrung, aber dann ist es auch ein sehr schönes Nähen mit schnellen Ergebnissen. Eine Zwillingsnadel ist auf jeden Fall eine gute Investition und sehr hiflreich ist es, wenn man bei der Nähmaschine den Nähfußdruck verstellen kann. Wenn man den ganz runterstellt, wellt sich Jersey nicht so leicht und das Ergebnis sieht besser aus.

    Den von Dir ausgewählten Schmuck finde ich sehr schön, nur schade dass einige Teile schon etwas mitgenommen sind. Fehlende Schmucksteine könnte man mit 2-Komponenten-Kleber neu einkleben und defekte Verschlüsse können ausgetauscht werden. Entweder bei einem Goldschmied/Juwelier oder von Dir selbst. Mit ein bisschen Werkzeug und Übung, kann man auch einiges selber reparieren.

    Ich bin sehr dafür, dass Du versuchst, Deine Ketten selbst zu machen! Fertige Kettenglieder (quasi Roh-Ketten) kann man in verschiedenen Materialien und Qualitäten kaufen. Schöne Perlen, Blüten etc kann man dann relativ einfach mit einer Rundzange anbringen. Versuch es einfach mal – aber Vorsicht, Schmuck machen macht süchtig! 😉

    • Liebe Marja,
      vielen lieben Dank für Deinen ausführlichen, superhilfreichen Kommentar! Das mit dem Nähfußdruck wusste ich zum Beispiel noch nicht. Ich glaube bei mir geht das nicht, aber meine Mutter hat eine Maschine, bei der das geht. Da sollte ich wohl mal fremdnähen gehen.
      Vielen Dank auch für den Tipp mit dem 2 Komponenten-Kleber. Ich habe schon ein paar mal versucht, Schmuck zu kleben, aber bisher hatte ich offenbar nicht das richtige Material. Ja und selbst machen kann ich mir wirklich gut vorstellen, danke für die Ermutigung!
      Liebe Grüße
      Frl. Notter

  3. Von deinen Ausgewählten Accessoires gefallen mir der Hut, die Tasche und die Kette unten Mitte am besten. Es wäre schade, wenn du das Jerseynähen aufgibst. Man braucht hier einfach Übung, muss schauen, wie man die Säume am besten verarbeitet. Ich probiere hier immer noch aus, indem ich verschiedene Stiche und Stichlängen wähle. Meine Ergebnisse sind inzwischen aber deutlich professioneller. Bei meiner Maschine hilft es, wenn ich beim Absteppen des Halssaumes den nähfuss immer mal wieder anhebe, dann gibt es meist keine Falten. Und ganz wichtig auch bei jersey, hinterher die Nähte und Säume bügeln. Ich hoffe, ich könnte dich motivieren, dem Jersey noch eine Chance zu geben :-). LG, Anni

  4. Deine Kettenauswahl ist sehr schön und wird dem Matrosenloock sicher den richtigen Glamour verleihen. Ich empfehle dir auch, dir eine Zwillingsnadel zu kaufen und es dann mit dem Jersey noch einmal zu versuchen. Wenn man erst einmal weiß, wie es am besten funktioniert, kann man ganz schnell tolle Oberteile nähen und in Massenproduktion gehen 🙂

  5. Pingback: das glücklich-ungücklich Shirt | Blumen und Federn

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