Die “komische Bluse” beim Vienna Tweed Ride 2015 und beim MeMadeMittwoch

Letztes Wochenende war mal wieder Tweedride, ein guter Anlass meine “komische Bluse” mal wieder anzuziehen, gemeinsam mit der neuen Knickerbocker. Auch Mann und Kind haben Knickerbocker von mir bekommen, sowie das Kind ein Matrosenshirt

Vienna Tweed Ride 2015

Vienna Tweed Ride 2015

"Get your tweeds tuned"

“Get your tweeds tuned”

Bluse- genau begutachtet

Bluse- genau begutachtet

Tweed-Familie

Tweed-Familie

Obwohl ich die Bluse eigentlich für alltagsuntauglich halte hat sie es übergangsweise in meine Capsule Wardrobe “Romantic Sailor” geschafft (da passt sie halt auch wirklich gut rein) und ich habe sie heute mal angezogen und bin gespannt, ob ich mich damit raustraue.

die komische Bluse

die komische Bluse

aus der Nähe

aus der Nähe

von der Seite

von der Seite

mit Jacke

mit Jacke

Die Jacke war übrigens ursprünglich nicht in meiner Capsule Wardrobe (wollte eigentlich nichts Schwarzes) aber ich scheinen doch einen zweiten Blazer zu brauchen (der andere ist in der Reinigung).Wahrscheinlich bleibt sie (erst einmal) drin.
So und jetzt schau ich bei den anderen Damen beim MeMadeMittwoch vorbei.

Advertisements

Historical Sew Monthly #4: “War and Peace”- The ambiguous nature of the sailor suit

The first thing that came into my mind when I saw the HSM-Challenge for April „War and Peace“ was a sailor suit, and I thought of it as a symbol of (pre) World War I war enthusiasm and therefore as a war garment. But as I started to research the topic, I realized that it is not that simple. I came across a book called „Der Matrosenanzug. Kulturgeschichte eines Kleidungsstücks“ (The sailor suit. Cultural history of a garment) written by Robert Kuhn and Bernd Kreutz (online available here) which traces the history of the popular kids garment in Germany back to the 18th century, when a little three year old, later the German Emperor Friedrich Wilhelm III, got a sailor suit as a present from his grandmother. However, the sailor suit didn`t get popular in Germany until 1862 when Queen Victoria gave an original English sailor suit to her grandchild Wilhelm, also three, who should later become the German Emperor Wilhelm II. From this point of view, one could say that a period of peace (between England and Germany) and not war lead to the popularisation of this garment in Germany.

Sailor Suit , 1907 (from my family photo album)

Sailor Suit , 1907 (from my family photo album)

In 1889 , the Swabian fabricant Wilhelm Bleyle (Swabia, by the way ist in Southern Germany, far away from the sea) started the mechanical production of sailor suits, a kids garment which should become extremely popular in the following years and should even influence adult wear (think of sailor collars on dresses from the 20s). On the one hand, they could be seen as a symbol for strenghend national confidence and maritime power and also used on war propaganda (which would qualify them as a war garment), on the other hand just every boy wore them between 1900 and 1920 and it didn´t seem to have any political significance. Bleyle even avoided to use war references in his advertisments during war time.

And then, after WWI something interesting happend: the sailor suit became the offical uniform of the world famuos boys` choir „Wiener Sängerknaben“ . How could that happen (Vienna is as far away from the sea as Swabia, Austria does not even have a coast (any more))? Before 1918, the boys wore imperial uniforms and with the end of war and monarchy they had to find something else. And because every boy alredy had a sailor suit in his closet, this became the new uniform and still is today. Seen from this point of view, the sailor suit again is a garment of peace (and not of war).

Sailor Shirt (with dinosaur)

Sailor Shirt (with dinosaur)

And to be honest, this made it much easier for me to make one (not a full suit but a shirt for the beginning) for my three year old, who hopefully shall not become an emperor and live in peaceful times.
I used a modern pattern as a basis and constructed a collar myself. As I had major problems with the facing next time I would rather search for a commercial pattern (any recommendations?).

my little sailor at the Tweed Ride Vienna

my little sailor at the Tweed Ride Vienna

Fabric: 1 yd of medium light blue cotton, black lightwight fabric for the “sub- collar”
Pattern: modern pattern for simple linen shirt (from Sewing for Boys) with self constructed collar
Year: somewhere between 1880 und 1930
Notions: 1 yard white whatever for the collar
How Historically Accurate is it?: Made from a modern but quite simple and therefore universal pattern with a self constructed collar inspired by period pictures. The collar did not turn out how intended. Fabric should be OK. So maybe 30%.
Hours to Complete: ~7 hours
First Worn: Easter + yesterday for the Vienna Tweed Ride
Total Cost: 4 Euro for the fabric, 1 Euro for the ribbon

Horizont-Erweiterung: Capsule Wardrobe „Romantic Sailor“

 

Angeregt von all den spannenden Beiträgen zum Spring Style Along, zum Beispiel mit Bedarfs- und Nählisten (wie bei 500 days of sewing), über Uniformen (wie bei Frau Lotterfix) oder über eine Garderobe im Marine-Stil (siehe auch bei Caro), hatte ich plötzlich riesige Lust, nicht nur 3-4 neue Dinge zu nähen, die sich möglichst untereinander kombinieren lassen, sondern gleich meine komplette Sommergarderobe zu planen. Und irgendwie hat mich da das Konzept der Capsule Wordrobe nicht mehr losgelassen. Bei into mind habe ich gelesen, dass die Capsule Wardrobe mit einem style concept beginnt und dieses mit einer Reihe von Begriffen, die den eigenen Stil beschreiben: ­ „it’s totally fine if the list doesn’t make sense to anyone but you“ Bis zur Liste bin ich dabei gar nicht mehr gekommen, denn ein Begriff hat sich gleich festgesetzt: Romantic Sailor. Es ist total OK, wenn ihr Euch darunter jetzt gar nichts vorstellen könnt, ich erklärs Euch 😉

Warum Romantic Sailor?

Ausgangspunkt war wohl ein weißes Sommerleinenkleid, in das ich mich verliebt habe, das ich erst nachnähen wollte und das ich dann doch einfach gekauft habe. Das ist maritim. Aber nicht nur, es ist auch romantisch. Ich mag den Marine-Stil, aber nur teilweise. Alles was mit Goldknöpfen daher kommt und allzu sehr nach Jachtclubjause aussieht, ist überhaupt nicht mein Fall, gar nicht. Gleichzeitig sollen die langen Röcke und Kleider, um die sich meine Pläne fürs Spring Sew Along drehen Verwendung finden. Die müssen mit rein (auch wenn sie ein Bord einer Segelschiffes höchst unpraktisch wären, worauf mich mein segelnder Mann gleich hingewiesen hat). Also Romantic Sailor.

Romantic Sailor

Romantic Sailor

Wie sieht sie aus, meine Capsule Wardrobe?

Zunächst die Farben. Ich hab viele dunkelblaue Sachen, ich möchte viele weiße Sachen, dazu passt violett/rosa/dunkelrot (wie beim Tellerrock) und vielleicht auch ein wenig braun.

Herausgekommen ist die folgende Liste

bereits vorhanden (bzw. vor kurzem gekauft):
das weiße Kleid
1 blaue Sailor-Hose
mein rosa Tellerrock
mein dunkelroter Tüllrock
3 verschiedene Streifenshirts
1 Schwalbenshirt
1 Ankertop
1 leuchtend blaues Shirts
1 blaue Wickelbluse
1 brauner leichter Pulli
1 blauer Blazer
1 blaues Kapuzenshirt
1 blaues Jerseykleid
1 blau-weißes Cocktailkleid
1 blaue Kabanjacke
2 Paar braune Sandalen
1 Paar blaue Sneakers

1 weiße Jeans (Testkandidatin, wenn ich sie nicht trage, fliegt sie raus)
1 blaue enge Hose (Verzweiflungskauf, weil ich plötzlich keine Hosen mehr hatte, deswegen auch Testkandidatin)
2 weiße Blusen (eine selbst genäht, beide passen nicht richtig, sind also wahrscheinlich nur übergangsweise drin)
in blauer kurzer Rock (mein erster selbst genähter Rock überhaupt, auch Testkandidat)

was ich mir noch kaufen möche:
FlipFlops in türkis
ev. 1 Pulli
ev. 1 Jäckchen

was ich mir (im Rahmen des Spring Style Alongs) nähen möchte
1 blaues Maxikleid
1 weiße Bluse, die passt (soll dann die anderen ersetzen)
1 violettes Wickelshirt
ev. ein blaues U-boot shirt
ev. ein weißes Maxidress mit Blumen
ev. ein weißer kurzer Rock
Ergibt etwas mehr als 30 Teilen, ich denke eine gute Größe für eine Capsule Wardrobe.

Die habe ich alle (soweit ich sie schon habe) in einen Teil meines Schrankes gehängt, bzw. in ein Schrankfach gelegt. Die anderen Fächer gehören meinen Winterklamotten (die ich jetzt hoffentlich nicht mehr brauche) bzw. Dingen, die zwar sommerlich sind, die aber nicht Bestandteil der Capsule Wardrobe sind (das meiste schwarz ;-).

Was habe ich vor?

Angelehnt an das im Netz zu einiger Berühmtheit gelangte „project 333“ (33 Kleidungsstücke für 3 Monate) möchte ich diesen Sommer ausprobieren, wie weit ich mit meinen rund 30 Kleidungsstücken komme und wie ich sie kombinieren kann. Ich will allerdings nicht zu streng mit mir sein. Einmal in der Woche sollen auch andere Kleidungsstücke zum Einsatz kommen dürfen. Und natürlich werde ich Kleidungsstücke ersetzen, wenn sie kaputt gehen oder ich feststelle, dass ich sie eh nie anziehe. Wenn ich merke, dass mir 33 Kleidungsstücke nicht reichen, dann dürfen es auch mehr werden, schließlich soll das kein „project in suffering“ sein , wie die project 333- Erfinderin Courtney Carver so schön schreibt.

Im Moment beinhaltet meine Capsule Wardrobe 4 Me Mades, insgesamt sollen es dann circa 5 bis 8 selbst genähte Teile sein. Immer mittwochs (passend zum MeMadeMittwoch) will ich bewusst ein Outfit mit einem MeMade zusammenstellen und dabei ausprobieren, auf welche unterschiedlichen Arten ich es kombinieren kann.

Was ich jetzt bereits gemerkt habe: meine Einstellung gegenüber den selbst genähten Teilen beginnt sich zu ändern. Bislang ging`s mir beim Nähen oft allzu sehr um die Masse: Hier ein neues Kleidungsstück für den MeMadeMittwoch, dort eine Bluse für eine Historical Sew Monthly-Challenge, hier ein Kinderhemd für diesen Anlass und dort das Kleid für den Sew Along. Das führt zu immer mehr Stress und zu immer schlechteren Ergebnissen und so habe ich bereits mal Anfang des Jahres entschieden, das Tempo rauszunehmen, nicht jede Challenge und jede Deadline mitzunehmen und dafür sorgfältiger und mit mehr Spaß zu nähen.
So ein Capsule Wardrobe Projekt führt außerdem dazu, dass die Kleidungsstücke, die sich in der aktuellen „Kapsel“ befinden, durch das häufige Tragen und Waschen ziemlichen Belastungen ausgesetzt sind. Die Qualitätsanforderungen steigen! Und gute Verarbeitung sowie gute und damit wahrscheinlich teurere Materialien werden wichtiger. Umso wichtiger wird das, was ich mir Anfang des Jahres vorgenommen habe: weniger aber dafür besser nähen. Eventuell gehen sich dann im Zeitraum des Spring Sew Along nur 2 oder 2 ½ Kleidungsstücke aus, aber das ist für mich dann auch in Ordnung.

So genug der theoretischen Gedanken und Gratulation und verbindlichsten Dank allen, die es bis hierher geschafft haben. Jetzt wird wieder genäht. Da ist in der Zwischenzeit auch was passiert: was haltet ihr von dem Probeoberteil für Vogue 8470 (Nahtzugabe am Ausschnitt muss noch weg, sowie etwa Stoff unterm Arm)? Das mit einem langen Tellerrock aus einem luftigen blauen Stoff? Besser als Vogue8779?

Probeteil Vogue 8470

Probeteil Vogue 8470

Channel this: Dita von Teese

Bei Alex von Mamamachtsachen treffen sich seit Anfang des Jahres jeden Monat Frauen, um sich unter dem Motto “Channel This” von Stilikonen inspirieren zu lassen. Ich habe eine Weile gebraucht, um diese Aktion wahrzunehmen und gerade das Thema des letzten Monats (Cowgirls) passte so überhaupt nicht zu mir. Deswegen habe ich bislang nicht mit gemacht. Diesen Monat ist das ganz anders. DITA VON TEESE!!! Da muss ich dabei sein.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich erst ein wenig enttäuscht war, dass es eben nicht ums Bühnenoutfit geht, sondern um eine alltagstaugliche Adaptation des Dita-Stils. Ich hätte Elemente für ein Bühnenoutfit im Schrank gehabt, zum Beispiel das Korsett, das ich vor einigen Wochen fertig gestellt habe.

Andererseits, ein Korsett wirkt ja nicht nur außen sichtbar getragen (und so hätte ich mich im Internet auch gar nicht zeigen mögen): Vielleicht kann man ja auch dann sehen, dass man eines trägt, wenn man es selbst nicht sieht. Deswegen: ich trage auf den folgenden Bildern meine allerinteressanteste Unterwäsche und ich hoffe man sieht das 😉

Drüber trage mein Hochzeitsgastprobekleid, das ich hier schon einmal gezeigt habe, ein Vintagebrosche, ein Pelzschal (fake fur), meine wunderbare Taschen-Neuerwerbung vom Humana und mein Hütchen Lotta. Alltagstauglich ist das ganz allerdings eher ohne all die ganzen Vintageschätzchen, die da offensichtlich irgendjemand in unserem Haushalt hortet…Andererseits: würde sich Dita um Alltagstauglichkeit Gedanken machen? Na also!

es zeigt sich

es zeigt sich

Frl. von Teese

Frl. von Teese

Dita von Notter

Dita von Notter

Frl. Dita von Notter

Frl. Dita von Notter

me

me

Spring Style Along – Style Code Maxi

Heute treffen sich die Spring Style Along Teilnehmerinnen bei Marja

Das Thema lautet:

Style code, check!

Ich habe mich auf ein Thema festgelegt und suche nun aus, was ich nähen könnte. Im Kleiderschrank habe ich schicke Klamottkis gefunden, die ich ergänzen möchte. In dieser kleinen Boutique habe ich ein tolles Kleid gesehen – meine Top-Inspirationsquelle! Ich habe alle Pläne verworfen und schaue doch noch mal bei den anderen.

Für mich gilt ersteres, ich habe mich auf Maxi (=lange Röcke und Kleider + Kombinationspartner) festgelegt und bleibe auch dabei.
Anfangen möchte ich mit einem sommerlichen langen Kleid aus einem luftigen blauen Stoff (Batist?). Ursprüngliche schwebte mir da Vogue 8997 (Variante C) vor, und ich habe auch schon ein Probestück genäht, bin mir jetzt aber nicht sicher, ob mir der Schnitt lässig-sommerlich genug ist oder nicht besser zu einem Abendkleid und festerem Soff passen würde.

Probeteil Vogue 8779

Probeteil Vogue 8779

Als Alternative könnte ich mir Vogue 8998 (Variante C) oder Vogue 8470 (Variante B oder Variante F mit Oberteil von B) vorstellen, letzteres hätte den Nachteil, dass im Gegensatz zu den anderen Schnitten keine unterschiedliche Cup-Größen vorhanden sind und ich erst eine FBA machen müsste, von der ich nicht weiß, ob sie mir gelingt. Was meint Ihr, welchen Schnitt könntet Ihr Euch am besten vorstellen? Oder habt Ihr einen ganz anderen Vorschlag?

Schnittoptionen Maxikleid

Schnittoptionen Maxikleid

Zweiter Schritt: ich hätte gerne Oberteile zu meinem langen Rock und dem geplanten Kleid.
Lange Röcke zu kombinieren, finde ich nicht leicht. Alex hat mir empfohlen, doch mal nach “Muslimah Style” oder “Hijab Style” zu suchen und tatsächlich habe ich einige sehr hübsche Sachen gefunden (und gleich mal ein Pinterestboard zusammengestellt) und auch einige Erkenntnisse gewonnen.

Lang lässt sich offensichtlich kombinieren mit

-kurzen Jacken (an sich eine gute Idee, nur bei mir stehen sie aufgrund der Oberweite immer so komisch offen, ich müsste sie zumachen, was dann auch wieder doof aussieht)
– kurzer geschnittenen Shirts oder Pullis (ev. noch mit Gürtel betont)
– reingesteckten Shirts (was den Fokus auf die Bundverarbeitung legt- Gummibund geht dann gar nicht ;-))
– lässig weit- wenn man auf eine definierte Taille keinen Wert legt

sowie eventuell:
– nicht zu langen taillierten Oberteile (wenn man wie ich durchaus auf eine definierte Taille Wert legt)

Würde es zunächst gerne mit einem kürzeren Shirt versuchen.
Irgendwo (wo war das nur?) ist mir vor kurzem das nautic shirt von nordic patterns aufgefallen. Das würde mir gefallen. Leider ist der entsprechende Shop nicht mehr erreichbar. Weiß jemand von Euch, wo ich den Schnitt bekommen könnte??? Oder eine hübsche Alternative?
Außerdem spiele ich immer noch mit dem Gedanke, mir eine Bluse zu machen, entweder die Vogue-Wickelbluse, die ich fürs Weihnachtskleid schon angedacht hatte, oder die Burda Schößchenbluse, die ich halt wahrscheinlich auf meine Oberweite anpassen müsste. Was meint Ihr?

Maxikleid aktuelle Burda

Maxikleid aktuelle Burda

Ja und falls das alles einigermaßen schnell geht (oder ich frustriert aufgebe und …ähem..mir ein passendes Oberteil im Laden kaufe) dann will ich mich noch mit der 3. Option beschäftigen: ein Kleid, das keinen Kombinationspartner braucht, weil es selbst Ärmel hat. Dafür möchte ich einen Stoff verwenden, der mich vor kurzem im Billigstoffladen verzaubert hat. Mein Mann sagt, er sieht aus wie ein Vorhangstoff- und das ist kein Wunder: es ist ein Vorhangstoff. Trotzdem will ich unbedingt was draus machen. Werde ihn halt doppelt oder gut füttern müssen. In der aktuellen Burda habe ich ein Kleid mit langem Rock und langen Ärmeln und gerafftem Oberteil gefunden. Meint Ihr das könnte passen?

Spring Style Along

Spring Style Along

Spring Style Along

Marja und Alex von MamaMachtSachen veranstalten in den nächsten paar Wochen ein Spring Style Along. Um was es sich dabei genau handelt, habe ich zunächst nicht so ganz verstanden, aber nach Rückfrage und genauerer Lektüre von Posting und Alex ausführlicher Antwort kristallisieren sich im Moment für mich die folgenden Elemente heraus: ein Thema, mehrere selbst genähte Kleidungsstücke oder Accessoires und nachher viele, viele Kombinationsmöglichkeiten. Ob ich es bis zu den Kombinationsmöglichkeiten schaffe, weiß ich noch nicht, aber es wäre schon ein Erfolg für mich, wenn ich zwei bis drei hübsche Outfits zusammenbrächte.

Ein Thema hätte ich nämlich:

Maxi: lange Röcke und lange Kleider

Maxi Dress

Maxi Dress

Ich habe lange, wenn möglich weit schwingende Kleider und Röcke schon immer gemocht. Dieses Gefühl, wenn bei jedem Schritt meterweise Stoff um die Knöchel schwingt, herrlich! Einen solchen Rock habe ich bereits genäht , aber ich will mehr davon! Allerdings finde ich es gar nicht so leicht, lange Röcke zu stylen. Heutzutage begegnet einem diese Länge meist nur noch bei sehr formellen Anlässen, in streng religiösen Kreisen (unterschiedlicher Religionen und Konfessionen) und im Hochsommer, dann aber möglichst leger. Erste Herausforderung beim Styling also: lang aber nicht zu festlich, verhüllend aber nicht “frumpy”.
Zweite Herausforderung: die Proportionen. Während zum modernen Standardkleidungsstück “schmale Jeans” längere und auch weitere Oberteile gut aussehen, schreit der lange Rock nach einem ungewohnt kurzen Oberteil oder zumindest nach einer deutlich betonten (hohen) Taille. Solche Oberteile fehlen mir noch und hier wird das Style Along hoffentlich entsprechende Früchte tragen, sprich Kleidungsstücke hervorbringen.

Was habe ich also vor: mindestens ein weiteres langes Kleidungsstück nähen (am liebsten ein langes Kleid) und ein bis zwei Oberteile dazu, die ich dann mit dem zu nähenden Kleidungsstück und dem bereits genähten Tellerrock kombinieren kann.
Gerne würde ich dabei auf bereits gekaufte Stoffe zurückgreifen, was das Farbthema “jewel tones” nahelegen würde.

Farben

Farben

Was mich aber auch sehr reizen würde, wäre weiß. Ich liebe weiße Kleidungsstücke und finde es sehr schade, dass weiß inzwischen fast nur noch Bräuten vorbehalten zu sein scheint. Eventuell könnte ich mir auch eine Kombination vorstellen, passt ja gut zueinander.

Mein nächster Schritt: Suche nach geeigneten Maxi Kleid-Schnitten (freue mich sehr über Empfehlungen!) und erste Probeteile. Bin schon sehr gespannt, was es am Schluss werden wird und welche Ideen beim Style Along sonst so verfolgt werden.

(nicht) Frieren im Frühling

Beim MeMadeMittwoch werden diese Woche Frühlingsoutfits vorgestellt. Ich würde ja auch gerne meine Wintersachen wegpacken, aber bei frostigen 7 Grad geht es einfach noch nicht ohne Pulli und Strumpfhose. Deswegen trage ich heute meinen gefütterten und somit strumpfhosentauglichen langen Tellerrock (hier habe ich ihn schon einmal gezeigt) – aus sommerlich leichtem Stoff und mit sommerlich leichtem Schwung – mit Stumpfhose und Sweatshirt.

langer Tellerrock

langer Tellerrock

bei jedem Schritt...

bei jedem Schritt…

...schwingt er mit

…schwingt er mit

ich mag ihn..

ich mag ihn..

…auch wenn ich manchmal draufsteige 😉